integrale Traumaarbeit


Der Begriff Trauma kommt aus dem Altgriechischen und bedeutet „Wunde“. Es gibt physische und psychische Traumata.

Ein physisches Trauma, verursacht z.B. durch einen Unfall oder gewaltsamen Akt nennen wir ein Schocktrauma.

Ein Entwicklungstrauma liegt in der Kindheit begründet und entsteht durch frühkindliche, sexuelle Gewalt, allgemeine Gewalterfahrungen oder auch durch Deprivation (Vernachlässigung). Ein Entwicklungstrauma entsteht über einen längeren, hochfrequent stressigen, Zeitraum und geht mit einem Bindungstrauma einher.

Neueste Traumaforschungen belegen, dass ein hoher Prozentsatz der Menschheit an einem Bindungstrauma leidet. Dies kann auch bereits pränataler Natur sein.

Für die nachhaltige Arbeit mit einem Schocktrauma, muss ein eventuelles darunterliegendes Bindungstrauma erkannt und aufgefangen werden. Hierbei ist es von entscheidender Bedeutung, eine stabile Sicherheit der Wegbegleitung zu gewährleisten, die durch Achtsamkeit und Mitgefühl geprägt ist. Die Beziehung zum Weggefährten (griechisch: therapeutos) und die Stabilität im Alltag durch konsequente Ressourcengewinnung und -pflege stehen bei mir in der integralen Traumaarbeit im Fokus.

Ich arbeite bei Bedarf mit Kunst, Tanz und Bewegungstheater, um eigene Bedürfnisse zu spüren, Zugang zu seinen Emotionen zu finden und einen liebevollen Umgang mit sich selbst zu erlernen.

Ich habe langjährige Praxiserfahrung mit traumatisierten Menschen im Einzel- und Gruppensetting. Mir ist die Zusammenarbeit mit Fachkollegen und Fachkolleginnen vertraut. Transformation